Die 72-Stunden-Aktion in Wolfsburg

- Bischof Norbert Trelle zu Besuch in Wolfsburg
"Wir machen den Weg frei!" könnte das Motto für die 12 Jugendlichen gewesen sein, die sich in Wolfsburg an der 72-Stunden-Aktion des Bistums Hildesheim beteiligt haben.
Am Donnerstag, dem 17.04. um 17.04 Uhr bekamen sie in Helmstedt von Wittich Schobert (MdL) den bis dahin geheimen Umschlag mit dem Projektauftrag überreicht: Renaturiert den hinteren Garten des Elisabeth-Heimes.
Zurück in Wolfsburg besichtigten die Jugendlichen zusammen mit den Projektleitern Reinhard Aksamsi, Leiter des kath. Jugendbüros in Wolfsburg, und Marco Sacha, Jugendseelsorger im Dekanat Wolfsburg-Helmstedt, den Projektplatz. Im Laufe des Donnerstag-Abends wurde dann das Vorgehen geplant. Als erstes sollten unter der fachkundigen Mithilfe von Wolfgang Schmidt aus dem Kirchenvorstand der St.-Christophorus-Gemeinde, die völlig vermoosten Wege freigelegt werden, so dass die Senioren des Heimes wieder die Möglichkeit haben, dort spazieren zu gehen. Als nächstes standen die Beete und Rasenflächen auf dem Programm, die seit langem nicht mehr gepflegt wurden. Angelika Eggerling, Leiterin des Elisabeth-Heimes, war froh, dass in diesem Bereich endlich einmal wieder etwas getan wurde und lud die Jugendlichen spontan zum Mittagessen ein. So war es auch möglich, dass die jungen Leute diejenigen, die von ihrem Einsatz profitieren, persönlich kennenlernen konnten.
Am Freitag Abend gab es dann eine Überraschung: Bischof Norbert Trelle, Schirmherr der Aktion, kam zu einer Stippvisite. Da er zur Firmung in der St.-Christophorus-Gemeinde war, ließ er es sich nicht nehmen, kurz bei den Jugendlichen vorbei zu schauen und ihnen für ihren Einsatz zu danken (s. Foto).
Nachdem die vorbereitenden Arbeiten getan waren, ging es dann an die Verschönerung des Gartens: Blumen und Büsche wurden gepflanzt.
Nun muss nur noch die Sonne zum Vorschein kommen, dann können die Senioren des Elisabeth-Heimes, aber auch die Gemeindegruppen den Garten wieder nutzen.
Neben den gemeinsamen Arbeiten kam auch das Miteinander nicht zu kurz: Die Jugendlichen verbrachten die Tage von Donnerstag bis Sonntag im KatJu und übernachteten dort auch. Entsprechend geschafft waren sie am Sonntagmittag: von der ungewohnten Arbeit und dem wenigen Schlaf. Aber begeistert waren sie, so begeistert, dass sie im Verlauf der Tage z. B. in der Schule oder bei der Tanzstunde Freunden von der Aktion erzählten und sie gewinnen konnten, ebenfalls dabei zu sein.
Alles in allem war die Aktion ein Gewinn für alle, die sich daran beteiligt haben.



