- Von Brasilien nach Afrika!.
- Bras. Jugend in Wolfsburg.
- Dekanatsjugend in Brasilien.
- Ratsgymnasium.
- Landesgartenschau 2004.

Dekanatsjugend ím Dürregebiet

- Jugend an einer Pumpe

- Jugend vor LKW
Zweieinhalb Wochen Brasilien - was nach Traumurlaub klingt, war eine eindrucksvolle aber auch anstrengende Reise durch den Nordosten des größten südamerikanischen Landes. Jugendliche des Dekanats Wolfsburg waren unter Leitung von Marco Sacha aufgebrochen, um zu sehen, was das Dekanatsprojekt Trotz Dürre leben bewirkt.
In den 10 Tagen wurden ca. 3.500 Kilometer auf Straßen von recht unterschiedlicher Qualität zurückgelegt. Jeden Tag wurden ca. drei der neu installierten Pumpen besichtigt. Und vor allem bestand die Möglichkeit, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen: Mit Kleinbauern, Mitgliedern von Agrarreform-Projekten und kirchlichen Mitarbeitern. Große Gastfreundschaft und Dankbarkeit waren immer wieder zu erfahren und zu spüren.
Deutlich wurde auch, wie positiv die Pumpen sich auf die Dorfgemeinschaften ausgewirkt haben. Nicht nur, dass die Wasserversorgung dadurch natürlich verbessert wurde. Immer wieder wurde versichert, dass sich auch das Miteinander der Menschen verbessert habe, dass eine Solidarität entstanden sei, mit der niemand gerechnet hätte. Während früher jeder darauf geschaut hat, selbst mit Wasser versorgt zu sein, haben die Pumpen dazu geführt, dass man sich gegenseitig unterstützt und dass gemeinsame Gärten angelegt werden. Ein besonders positives Beispiel war ein Kräutergarten, der nun dazu beiträgt, dass die Gesundheitssituation im Dorf sich um ein Vielfaches verbessert hat.
Daumen hoch: Das heißt in Brasilien - wie bei uns - dass die Dinge gut laufen und das kann man sowohl für das Pumpenprojekt sagen, als auch für den Verlauf der Reise. (M. Sacha)



