Jugend > Weltjugendtag 2011 in Madrid > Das WJT-Reisetagebuch > Donnerstag, 18. August: ...und der Papst ist auch dabei!
18.5.2012

Der Papa und sein Mobil in Madrid

Unser Tag startete heute um 8.00 Uhr mit dem Frühstück. Nach der eher sparsamen Mahlzeit ging es um 9.00 Uhr mit dem Bus los zur Katechese. Dabei gab es zwei verschiedene Angebote, an denen wir teilnehmen konnten. Wir entschieden uns für die Katechese mit Bischof Hoffmann aus dem Bistum Würzburg. Das Thema "Verwurzelt in Jesus Christus" wurde in der Katechese vom Bischof authentisch und ansprechend behandelt. Besonders hob er die Frage hervor, inwiefern Jesus uns begleite und beantwortete sie mit der Nächstenliebe. All die Werte und Normen, die in Europa gelten, wurden von dem Regelwerk der Kirche stark beeinflusst. Dabei nannte er ein Zitat, das mich zum Nachdenken anregte: "Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu beschweren." Handeln statt Resignation. Unter diesem Gedanken standen dann die Fragen der Jugendlichen, die gewissenhaft von Hoffmann beantwortet wurden.
Nach einer kurzen Pause feierten wir zusammen einen Gottesdienst.
In Madrid aßen wir zunächst mexikanisch Mittag und fuhren danach mit der U-Bahn zum Plaza de Carovas de Castillo, bei dem wir uns vor einer Leinwand platzierten.
Der Papst ist um die Mittagszeit in Madrid gelandet und am Abend fand eine Willkommensfeier für ihn statt.
Großen Aufruhr gab es bei uns in der Gruppe, als einige Mitglieder nicht am Treffpunkt erschienen. Jedoch fanden wir sie zum Glück auf dem Weg zum Bus wieder. Dieser kam kurz vor 24.00 Uhr, um uns in die Turnhalle zu bringen. So erschöpft wie diese Nacht habe ich die Mitpilger noch nicht erlebt. Fast alle fielen einfach ins Bett.
Schlussendlich war der Tag zwar sehr anstrengend, aber man sammelte dafür neu geistliche und physische Eindrücke.

 

Valeria