St. Martin in Schöningen
5 Kirchengemeinden feiern gemeinsam das Martinsfest
Die evangelischen und die katholische Gemeinde von Schöningen feiern traditionell den Gedenktag des Heiligen Martin von Tours gemeinsam. Er ist nicht nur einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche, sondern wird auch in der evangelischen, der anglikanischen und der orthodoxen Kirche verehrt. Bischof Martin starb im November des Jahres 397 in Candes bei Tours in Frankreich. Mit seinem Einsatz für arme und Not leidende Menschen ist er auch heute noch ein Vorbild. Sein Gedenktag ist am 11. November. Um 17.00 Uhr beginnt an diesem Tag 2009 die Feier in der Vincenzkirche mit einem Vorspiel von Kindern aus dem Vincenzkindergarten. Danach findet der Lampionumzug statt, der an die nächtliche Überführung des Heiligen in seine Heimatstadt erinnert. Angeführt von einem Darsteller des Heiligen Martin hoch zu Ross geht es zur Marienkirche, wo der Gedenkgottesdienst mit Gebet und Liedern abgeschlossen wird. Danach gibt es die begehrten Martinshörnchen, eine Tradition, die an die Großzügigkeit des Heiligen Martin erinnert.
Martinsumzug
Der ökumenische Martinsumzug hat in Schöningen eine lange Tradition. Er wird vom evangelischen und dem katholischen Diakon in Gemeinschaft vorbereitet und geht abwechselnd von einer evangelischen Kirche zur katholischen Kirche oder umgekehrt. 2008 begann er in St. Marien und ging zur Vincenzkirche am Marktplatz. Das Martinsspiel wurde von der "Marienkäfergruppe" der katholischen Kirche vorbereitet. Musikalisch begleitet wurden die Gottesdienststationen vom Posaunenchor aus St. Lorenz und vom Organisten Mathias Leidler (tätig an St. Vincenz und St. Lorenz)




