4.2.2012

Neuer Pfarrgemeinderat

Der neue Pfarrgemeinderat ist gewählt wurden. Wir freuen uns, einige neue Mitglieder im PGR begrüßen zu können. Auch die Wahlbeteiligung in unserer Gemeinde war höher, als im Bistumsdurchschnitt.

 

Die konstituierende Sitzung des neuen PGR fand am 16.12.2010 um 19.00 Uhr statt.

 

Am 5. Februar 2011 fand von 14.00 - 17.00 Uhr in Jerxheim eine Klausurtagung statt, bei der die Arbeitsschwerpunkte des neuen PGR festgelegt wurden.

PGR

Mitglieder sind: 

NameFunktionKirchort Ausschuß
Markus Sobotta  Vorsitzender  Schön.
Nicole ZirklerSchön.
Karin WnukSchön.
Hans-Dietr MotzbäuchelSchön.
Martin SchubertSchön.
Heinz MrosekSchön.
Birgit FladeBü/O.
Urszula LappoBü/O.
Bernhard KnopSchön.
Heike Brückner-SchneiderBü/O.
Bernhard NebelBü/O.
Bärbel HeidebroekJerx.
Kordula SanderJerx.
Clemens PischelJerx.
Regina MengelSchön.
Gregor OlszakPfarreralle
Thomas KellerDiakonalle

 

Informationsveranstaltung mit Herrn Wrasmann aus Hildesheim

Im Herbst 2010 finden in den katholischen Pfarreien des Bistums Hildesheim wieder Wahlen für den Pfarrgemeinderat und den Kirchenvorstand statt. Es ist eine historisch gewachsene Besonderheit der katholischen Kirche, gewissermaßen zwei getrennte Gremien in der Gemeindeleitung zu haben. Auf der einen Seite ist der Kirchenvorstand für alle finanziellen Angelegenheiten der Gemeinde rechtsverbindlich zuständig. Für die inhaltliche und pastorale Arbeit der Gemeinde wurde der Pfarrgemeinderat (nach dem letzten Konzil) dem Pfarrer als beratendes Gremium an die Seite gestellt. In der evangelischen Kirche sind diese beiden Aufgaben im Kirchenvorstand zusammen gefasst. Zur letzten Wahl im Jahr 2006 hatte das Bistum Hildesheim 10 ausgewählten Pfarreien die Möglichkeit eröffnet, Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand in einem Gemeindepastoralrat zusammen zu fassen. Zu einem Vortrag über die Vorteile und Nachteile eines solchen Weges, sowie die Erfahrungen der Gemeinden, die diesen Weg gegangen sind, lud die Gemeinde Schöningen Herrn Martin Wrasmann ein. Herr Wrasmann ist Referent für die Weiterentwicklung pastoraler Strukturen im Bistum Hildesheim. Etwa 30 Gemeindemitglieder kamen zu dieser Veranstaltung. Der Referent erläuterte in seinem Referat, dass zwar alle 10 Testpfarreien die neue Struktur gerne beibehalten wollen, diese neue Struktur auf der anderen Seite aber auch ihre Tücken haben kann. Oft erwies sich nämlich ein einziges Gremium für die Vielzahl der Aufgaben und Fragestellungen als zu unflexibel, so dass man zusätzlich entweder mit Sachausschüssen oder mit Ortsausschüssen arbeitet. In der anschließenden Diskussion ging es nur sehr kurz um die Frage, ob eine solche Struktur für die Schöninger Pfarrei hilfreich sein könnte. Sehr schnell kamen die Teilnehmer zu den grundsätzlichen Fragen heutiger Gemeindearbeit: Wie können wir unseren Glauben besser an andere weiter geben? Wie kann der Dienst am Nächsten mehr gestärkt werden? Was lässt sich an der Gottesdienstgestaltung verbessern? Wie können wir heutige Kinder und Jugendliche ansprechen? – waren nur einige der vielen Fragen. Vielfältige Ängste und Sorgen wurden deutlich, ohne dass schon Lösungsansätze zu sehen wären. Herr Wrasmann machte den Anwesenden Mut, eigene Ideen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. Dabei bedürfen strukturelle Veränderungen natürlich der bischöflichen Genehmigung und es muss auch der besonderen rechtlichen Situation des Kirchenvorstandes Rechnung getragen werden. Auf der anderen Seite können neue Ideen, die vor Ort entwickelt werden, gerade in einer Zeit des Übergangs vielleicht hilfreiche neue Ansätze liefern. So versteht er sich insbesondere auch als ein Vermittler und Weitergeber von Ideen und Erfahrungen, die die verschiedenen Gemeinden des Bistums in der heutigen Zeit machen.