Zwangsarbeiterkunst
- Fronleichnam 2011.
- Der Fernsehgottesdienst 2010.
- Lebensraum Kirchturm.
- Zwangsarbeiterkunst.
- Naturerlebnis Ilkerbruch.
Zwangsarbeiterkunst
Die Kirchengemeinde St. Christophorus besitzt ein besonderes Zeugnis der Zwangsarbeiter des II. Weltkriegs. Es handelt sich um eine Marienskulptur, die der flämische Zwangsarbeiter de Sommer im Jahre 1943 aus einfachen Materialien geschaffen und nach dem Kriege Pastor Antonius Holling übergeben hat. Darin drückte sich auch die Dankbarkeit für dessen Seelsorge an den Zwangsarbeitern aus, die er trotz eigener Gefährdung in der Stadt des KdF-Wagens geleistet hat (s. hierzu "Katholische Zwangsarbeiter-Seelsorge").
Diese Figur - ca 30 cm hoch - wurde am 1. Mai 2010 bei der Eröffnung der Maiandachten durch Prälat Heinrich Günther erstmals öffentlich gezeigt. Sie soll künftig ihren Platz in der Kreuzkapelle finden, wo auch das Kreuz aus der im Weltkrieg II genutzten Notkirche aufgestellt ist.
Die Inschrift lautet: "O.L.V. der ARBEIDERS in der VREEMDE - 1.7.1943" (Unsere liebe Frau der Arbeiter in der Fremde).
Maria legt tröstend ihre Hand auf die Schulter des Arbeiters.

