Unsere Beziehungen zur Ukraine
Brovary bei Kiew (Russisch-Orthodoxe Kirche) - diese Beziehung hat Prälat Günther aufgrund seiner Sorge für Tschernobylkinder aus dieser nicht weit von Tschernobyl liegenden Ortschaft aufgebaut.
In Kiew war es die ST. Alexandergemeinde (Röm.-Kath), zu der enge Beziehungen bestehen, zugleich zur Caritas-Spes der Ukraine, die dort residiert.
Nicht weit von Kiew liegt das röm.-kath. Priesterseminar Worsel, für das regelmäßig kollektiert und gespendet wird.
In Drogobic bei Lemberg besteht eine Mütter-Initiative NADIJA, in der behinderte Kinder betreut werden. Dorthin wurden jahrelang Hilfsgüter gebracht.
Aus einer Urlaubsvertretung entwickelte sich die Beziehung zur Diözese Kamjanetz-Podilsk in der Westukraine.
Im Kriege waren viele Zwangsarbiter aus der Ukraine im Volkswagenwerk tätig. Etliche besuchten Wolfsburg und wurden von unserer Gemeinde betreut.
Ehemalige Zwangsarbeiter
Wie schon in Vorjahren, so erhielt die Gemeinde auch 2009 einen "Zwangsarbeiter"-Besuch aus der Ukraine, diesmal aus Saporishje. Die ehemalige Zwangsarbeiterin Vera Selinska wurde von der Leiterin des dortigen Museums (mit Abteilung zum Thema Zwangsarbeit), Frau Swetlana Tanarenko, begleitet.
Auf der Gedenkstätte an der Werderstraße sind viele Grabsteine mit ukrainischen Namen zu finden, die regelmäßig als "Russe/Russin" bezeichnet weren, weil die Ukraine damals zur Sowjetunion gehörte, der Nachfolgerin des russischen Reichs.
Einen ganzen Tag waren die Bsucherinnen Gast der Volkswagen AG (Historische Kommunikation), wo nicht nur die Werksbesichtigung beeindruckte, sondern auch die Gedenkstätte im Bunker. Ein ausführlicher Gedankenaustausch zwischen der Leiterin des Museums in Saporishje und Dr. Grieger, dem Leiter der Historischen Kommunikation kam hinzu (Dr. Grieger hatte sehr viel für die Entschädigung der Zwangsarbeiter geleistet und in diesem Zusammenhang auch Saporishje besucht).
Das Stadtarchiv führte durch die Dokumentation des Stadtmuseums zum Thema Zwangsarbeit. Es ergaben sich Übereinstimmungen in der Arbeit der Museen an den Schulen. Es geht um Versöhnung. Daher war auch das Interesse der Jugendlichen im Stadtjugendring und in der Eichendorffschule an den erschütternden Berichten von Vera Selenska groß.
Besichtigungen von Stadt, Schloss und Autostadt und Begegnungen in der Gemeinde gehörten dazu.
Pfarrer Pavlo Didora
Pfarrer Pavlo Didora war lebensgefährlich erkrankt und wurde im Klinikum Wolfsburg operiert. Inzwischen schreitet seine Genesung voran.
Am Sonntag, 26.07.09, konnte er zusammen mit seinem Landsmann Pfarrer Pavlo Goncharuk das Hochamt feiern. Die Gottesdienstgemeinde begrüßte ihn mit herzlichem Beifall. Beten wir weiter für ihn.
Zur Abdeckung der Kosten der Behandlungen werden Spenden erbeten:
Konto 025 606 690 bei Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg BLZ 269 513 11. Danke!










