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22.5.2012

Wallfahrt ins Heilige Land



 

Den Christen im Heiligen Land den Rücken stärken

Reisegruppe
Reisegruppe
Logo Verein vom Hl. Land
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Die Pilgergruppe vor dem Panorama Jerusalems.

Wir haben drei Tage am See Genesareth gewohnt und dann vier Tage in Jerusalem am Ölberg, von dem aus diese Aufnahme gemacht wurde.

Unvergessliche Eindrücke verbinden sich mit dem Besuch der Heiligen Stätten, aber auch mit dem Erleben der aktuellen politischen Situation, der Landschaft und den historischen Stätten von Jericho bis Yad Vashem.

 

Den Christen im Heiligen Land den Rücken stärken

Viel wurde in letzter Zeit über die Situation der Christen in der Heimat Jesu geschrieben. Viel wurde von denen berichtet, die als Pilger und Augenzeugen das Heilige Land aufsuchten und augenfällig erlebten, wie es den Brüdern und Schwestern aus der gemeinsamen Glaubensfamilie dort ergeht. Noch immer ist die Situation so, dass Christen in der biblischen Region zwischen allen Stühlen sitzen und die Auswanderung weiter anhält. Angesichts der nicht aufhörenden Unsicherheit verlieren viele Christen die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Familien. Als die deutschen Bischöfe von ihrer Pilgerfahrt ins Heilige Land zurückkehrten, stand ihre Botschaft fest:

 

Das Heilige Land braucht uns
und wir brauchen das Heilige Land
“.

 

Kein Christ kann das Land vergessen, in dem die Ursprungsstätten unseres Glaubens liegen und wo bis heute Christen als Minderheit Zeugnis von diesem Glauben leben und geben. Niemand hierzulande wird das Leiden ignorieren, das durch den andauernden Konflikt über die Menschen gekommen ist. Die Mitgliedschaft im Deutschen Verein vom Heiligen Lande ist eine Hilfe für die Christen in der Heimat Jesu als Mittel für den schwierigen Dienst, den sie auch in unserem Namen üben. Mit dieser Hilfe werden die einheimischen Christen bestärkt, das Heilige Land eben nicht zu verlassen und ihnen die Chance Chance eröffnet, in ihrer Heimat trotz aller Notlage in Würde leben zu können. I

Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande kann auch Ihre Brücke ins Heilige Land sein. Als förderndes Mitglied unterstützen Sie nicht nur unsere Arbeit in den Einrichtungen und Projekten im Heiligen Land, Sie erhalten auch dreimal im Jahr unsere Zeitschrift „Das Heilige Land“. Darin informieren wir über die Arbeit des Vereins, über Projekte, die aktuelle Lage der Christen im Land sowie über wichtige Themen aus Kunst und biblischer Zeitgeschichte.

Sie können den  Deutschen Verein vom Heiligen Lande unterstützen als förderndes Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 12 Euro oder auf Lebenszeit mit einem einmaligen Beitrag von 250 Euro.

Im Schriftenstand der St. Christophoruskirche liegen Mitgliedsanträge.

 

Am See Genezareth
Am See Genezareth
Felsendom
Felsendom
Kirche der Seligpresiungen
Kirche der Seligpresiungen
Chorazinruinen
Chorazinruinen
Durch diese Schlucht ging Jesus
Durch diese Schlucht ging Jesus
Jerusalem
Jerusalem

Ein Kurzer Reisebericht

Israelreise

 

Mit Prälat Günther im Heiligen Land

 

26 Pilger weilten für acht Tage unter Leitung von Prälat Günther im Heiligen Land. Drei Tage waren wir in der Ferienanlage des Kibbuz

Ein Gev am Ostufer des Sees Genezareth erstklassig unter­gebracht – nicht allzu weit von jenem Berghang, von dem sich nach der Heilung eines Besessenen durch Jesus tausende Schweine in den See stürzten.

Von dort aus fuhren wir – immer von dem sehr engagierten und kundigen Araber Abed geführt - in den Norden zu den Jordanquellen beim einstigen Caesarea Philippi, wo auch ein früheres Pan-Heiligtum besichtigt wurde. Mancher schöpfte Jordanwasser aus den Quellen 190 Stufen führten zu einem rauschenden Wasserfall hinab.

Bei der Weiterfahrt durch die Golanhöhen – oft von Minenfeldern gesäumt – sah man Schnee auf dem Hermon. Die Berghänge werden von den Drusen terrassiert und intensiv bewirtschaftet. Ein drusisches Mittagsmahl stärkte uns, bevor wir nach den Ruinen von Chorazin weiterfuhren.

Den See Genezareth erlebten wir bei einer Überfahrt mit einem Boot, in einem Museum konnten wir das vor einigen Jahren gefundene Boot aus der Zeit Jesu besichtigen.

Ein Gev war der Ausgangspunkt für mehrere Fahrten in bedeutende biblische Stätten vor allem in Galiläa.

Täglich feierten wir mit Prälat Günther die Heilige Messe an einer Stätte des Wirkens Jesu:

  • Tabgha – Ort der wunderbaren Brotvermehrung

  • Berg der Bergpredigt

  • Karfanaum (Ruinen der Synagoge; Haus des Petrus)

  • Berg Tabor – Verklärung Christi

  • Nazareth – Verkündigungskirche

Von Nazareth aus fuhren wir durch das Jordantal nach Jericho, wo wir die Ausgrabungsstätten dieser ältesten Stadt besichtigten. Jericho liegt in der Westbank. Wir bekamen auch einen Eindruck von der Situation der Araber. Am Abend fuhren wird durch die judäische Wüste nach Jerusalem in unser Hotel Panorama auf dem Ölberg, von wo aus man einen grandiosen Blick auf Jerusalem hat.

Wir besuchten die heiligen Stätten in Jerusalem

  • Ölberg, Himmelfahrtskirche,

  • Tempelberg (Klagemauer, Felsendom und Al -Aqsa-Moschee),

  • Altstadt mit Via Dolorosa und Grabeskirche,

  • Berg Zion mit der Stelle, an der sich der Abendmahlssaal befand,

  • die jüdische Gedenkstätte an den Holcaust, Yad Vashem.

Bethlehem liegt nur 6 km von Jerusalem entfernt, ist aber durch eine riesige Stahlbetonmauer – mit Wachtürmen und Kontrollstellen – abgetrennt. Wir konnten die Geburtskirche, das Hirtenfeld und das Caritas-Kinderhospital besuchten.

Ein Tag war der Fahrt zum Toten Meer gewidmet, wo Qumran und Masada eindrucksvolle Erlebnisse waren, wie auch das Bad im Toten Meer.

Der Abreisetag enthielt noch zwei Höhepunkte: Früh um 5:30 Uhr gingen wir durch die noch dunkle Altstadt zur Grabeskirche, wo Prälat Günther im Grab die Hl. Messe feierte, an der Stelle der Auferstehung. Weiterhin besuchten wir Emmaus (Qubeibe), wo wir die eindrucksvolle Arbeit der Salvatorianerschwestern erlebten.

Dieser Kurzbericht kann nur einen winzigen Bruchteil der reichen Erlebnisse wiedergeben.

 

Wichtige Links

 Deutscher Verein vom Heiligen Land

 Abtei Dormitio auf dem Zion

 

Wir waren in Emmaus

Es war der Abschluss und der bewegende Höhepunkt unserer Pilgerfahrt mit Prälat Günther ins Heilige Land: Der Besuch bei den Salvatorianerinnen in Beit Emmaus, die dort ein Heim für Behinderte unterhalten.
Schwester Hildegard Enzenshofer berichtete erschütternde Einzelheiten von der Not der Menschen aufgrund der politischen Situation. Aber wir erlebten auch die Freude, die den Behinderten und Alten bereitet wird. Das Heim wird vom Deutschen Verein vom Heiligen Land unterstützt.
(Mitgliedsanträge - € 12 im Jahr – liegen im Schriftenstand)

Deckblatt Emmauswege
Deckblatt Emmauswege
Sr. Hildegard
Sr. Hildegard

Die Mauer um Bethlehem

Bethlehem liegt im palästinensischen Gebiet.

Ungeachtet dessen baut Israel dort jüdische Siedlungen und umgibt sie mit hohen Mauern.

Zeitungsmeldung vom 03.04.08 (WOLFSBURGER NACHRICHTEN):

"Israel will weiter Häuser im Westjordanland bauen
Jerusalem. Ungeachtet der Kritik von US-Außenministerin Condoleeza Rice will Israel indiesem Jahr fast 2000 neue Wohnungen in jüdischen Siedlungen bauen."

Karte der Mauern um Bethlehem
Karte der Mauern um Bethlehem
Mauer vom Caritaskinderkrankenhaus aus gesehen
Mauer vom Caritaskinderkrankenhaus aus gesehen