Marienbild eines Zwangsarbeiters
Die Kirchengemeinde St. Christophorus besitzt ein bewegendes Zeugnis aus der Zeit des 2. Welkriegs: Eine Marienskulptur, die 1943 in der Stadt des KdF-Wagens von einem Zwangsarbeiter geschaffen wurde. Er hat sie nach dem Krieg Pastor Antonius Holling übergeben (s.a. unter Aktuell sowie in einer Darstellung zur Katholischen Zwangsarbeiter-Seelsorge) und in einer Bildergalerie.
Gedenken an die Zwangsarbeit
Die katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus pflegt seit Jahren Beziehungen zu unkrainischen Gemeinden. Sie hat ehemalige Zwangsarbeiter nach Wolfsburg eingeladen und eine Forschungsarbeit in Auftrag gegeben.
Sie finden hier folgende pdf-Dokumente:
- Björn Kooger: Zwangsarbeit von "Ostarbeitern" 1942 - 1945 (477 KB)
- Begegnung mit Zwangsarbeitern (188 KB) *
- Ansprache von Prälat Heinrich Günther am 8. Mai 2002 auf der Gedenkstätte (137 KB) *
- Zwangsarbeiter
* Kopien aus der früheren Hompage von St. Christophorus
Julfest 1941
Aus einem Schreiben eines SS-Gruppenführers aus 1941 ist
- einerseits zu erkennen, dass damals nicht selten Deutsche den Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern menschlich begegneten
- andererseits die herrschenden Kräfte dagegen einschritten.
Hierzu der Briefkopf und ein Textauszug:
"Nach den Erfahrungen im vergangenen Jahre ist damit zu rechnen, dass bei den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen und der Jahreswende der erforderliche Abstand zu Kriegsgefangenen und ausländischen zivilen Arbeitskräften von der Bevölkerung besonsers leicht vergessen wird.
Dies muss unter allen Umständen verhindert werden. Es ist eines Deutschen unwürdig, Kriegsgefangenen und ausländischen Zivilarbeitern Geschenke auch unbedeutender Art zu machen, ebenso haben die letzteren bei deutschen öffentlichen und familiären Feiern nichts zu suchen, es ei denn, dass sie als Volksdeutsche oder Eindeutschungsfähige anerkannt sind."



