Berichte
zum Beispiel: Fastenaktion2006
Fastenaktion 2006
Vorträge der maßgebenden Persönlichkeiten
Zur Eröffnung der Fastenaktion 2006 am 1. März 2006 wurden zwei Vorträge gehalten:
der Schirmherr der Aktion "Trotz Dürre leben" Vortrag Prof. Dr. Carl H. Hahn, der wohl beste Überblick über Aufgabe, Stand und Ziele der Aktion "Trotz Dürre leben".
der Mitbegründer und Leiter der Partnerorganisation IRPAA, Harald Schistek:
Schwerpunkt ist das Pumpenprogramm mit wichtigen Einzelinformationen, die bis dahin noch nicht bekannt waren; darunter ist das große Engagement der Autovisao Brasil hervorzuheben.
Auch in diesem Jahr wurde ein Mailing an alle Katholiken des Dekanats verschickt; es enthält einen Spendenaufruf und einen instruktiven Flyer. Es konnten begeisterte Äußerungen jener Menschen zitiert werden, die bereits Wasser aus den installierten Pumpen beziehen:
Unsere jahrelange Sammeltätigkeit hat sich gelohnt: Inzwischen – so berichtete Harald Schistek – sind schon 120 Pumpen installiert, was bedeutet, dass in ebenso viel Dörfern rund 30.000 Menschen von den Folgen der Dürre befreit sind. Sie müssen nun nicht mehr stundenlang Wassertragen und können die so gewonnene Zeit ihrer Entwicklung widmen – durch Schulbesuch und Erschließung der natürlichen Reichtümer der Caatinga .
Die große Dankbarkeit dieser Menschen kam in den Ausführungen von Harald Schistek zum Ausdruck. Ihm wurde auch höchste Anerkennung ausgesprochen; denn er hatte erkannt, welche Möglichkeiten sich durch eine geeignete Handpumpe im Dürregebiet erschließen, er hatte die richtige Pumpe ausfindig gemacht, hatte sie jahrelang in Probeinstallationen testen und nun mit unserer finanziellen Hilfe in Brasilien produzieren und installieren lassen.
Hervorzuheben ist die entscheidende technische und strukturelle Unterstützung, die Volkswagen durch die Autovisão Brasil gegeben hat.
Harald Schistek ist es auch gelungen, die riesige Organisation ASA (Netzwerk Semi-Arid), in der etwa 600 Nicht-Regierungsorganisationen des brasilianischen Nordostens vereint sind, für das Pumpenprojekt zu gewinnen.
Bei aller Freude über diese Erfolge darf nicht vergessen werden, dass die allermeisten Dörfer noch auf eine Pumpe warten. Man könnte – im Bild bleibend – sagen, dass diese Pumpen im Verhältnis zu den benötigten 50.000 Pumpen ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Es ist daher wichtig, die Aktion fortzusetzen und auch die brasilianische Regierung für das Volkspumpenprojekt zu gewinnen.
