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22.5.2012

Fastenessen am Passionssonntag

 

Fastenaktion mit breiter Beteiligung

Großen Anklang fand ein besonderes Fastenessen am Sonntag, den 21.03.2010 in der Kirchengemeinde St. Christophorus, Wolfsburg. Als Mittagessen wurde ein vegetarisches Bohnengericht „Gallo Pinto“ angeboten, das auch im Dürregebiet des brasilianischen Nordostens traditionell beliebt ist. Dorthin unterstützt die MISEREOR-Hilfsaktion "Trotz Dürre leben" Kleinbauern.

Neben Informationen zum Projekt wurde eine vielfältige Palette an Produkten aus dem Fairen Handel mit Erfolg zum Verkauf angeboten. Das Team bedankt sich für die freundliche Unterstützung durch den Sonnenschein BIOMARKT sowie beim Real Markt Nordsteimke, die Lebensmittel für die Aktion und den Caritas-Mittagstisch gespendet hatten.

Die drei Freundinnen Myriam Slodownik, Elena Kalbitzer und Katharina Schmecht (von links) hatten das Motto der MISEREOR-Fastenaktion „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“ mit vielen aussagekräftigen Einzelheiten in ein großes Bild gebracht. Prälat Heinrich Günther entschied spontan, das Bild in der St. Christophorus-Kirche aufzustellen.

 

 

 

Dre Mädchen für MISEREOR
Dre Mädchen für MISEREOR

Bild zu Gottes Schöpfung bewahren

Gottes Schöpfung bewahren
Gottes Schöpfung bewahren

"Gottes Schöpfung bewahren - damit alle Leben können" so lautet das MISEREOR-Leitwort für die Fastenzeit. Drei Jugendliche haben dieses Motto in ein Bild umgestzt, welche zu einer Betrachtung anregt:

Gott umarmt seine Schöpfung oder sie geht aus seiner Umarmung hervor. Der Regenbogen symbolisiert den Bund.

(Auszüge aus Dan 3,57-88):

"Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!  …

  Preist den Herrn, all ihr Wasser über dem Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Sonne und Mond; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Sterne am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, aller Regen und Tau; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, all ihr Winde; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Feuer und Glut; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Frost und Hitze; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Rauhreif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Nächte und Tage; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, Licht und Dunkel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Blitze und Wolken; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Die Erde preise den Herrn; sie lobe und rühme ihn in Ewigkeit. 

  Preist den Herrn, ihr Berge und Hügel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, all ihr Gewächse auf Erden; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Quellen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Meere und Flüsse; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Tiere des Meeres und alles, was sich regt im Wasser; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, all ihr Vögel am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, all ihr Tiere, wilde und zahme; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! 

  Preist den Herrn, ihr Menschen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! …."

 

Dem Motto entsprechend "damit alle leben können" sind die Menschen dargestellt, alle Rassen, Arm und Reich miteinander.

 

Flyer 2010

Flyer2010a Wasser BAP Konviventia

Eröffnungsabend am Aschermittwoch

Die Fastenaktion 2010 des Dekanats Wolfsburg-Helmstedt wurde an gleicher Stelle eröffnet, an der vor acht Jahren die Aktion gegründet worden war.

 

Diesmal sprachen der Schirmherr der Aktion, Prof. Dr. Carl H. Hahn, der von MISEREOR vermittelte Gast aus Brasilein, Sr. Maria Delcí Franzen und der für das Hilfsprojekt bei MISEREOR seit der Gründung zuständige Referent Herr Johannes Schaaf.

 

Prof. Hahn konnte auf die an gleicher Stelle am 13.02.2002 gehaltene wegweisende Rede und die darin genannten Ziele verweisen. Inzwischen sind mehr als 1/2 Million Euro durch die Aktion gesammelt und an MISEREOR für das Hilfsprojekt überwiesen worden. Dr. Hahn hob auch die "geräuschlose" Kollekte in der Hl. Messe zum Aschermittwoch hervor, die bestätigt, dass die Teilnehmer die unveränderten Notwendigkeit wirksamer Hilfe erkannt haben. Nicht zuletzt zollte er auch dem Ratsgymnasium für die jahrelange Mitwirkung durch Schüler Anerkennung. Zugleich motivierte er zu einer tatkräftigen Fortsetzung der erfolg- und segenreichen Arbeit, denn es besteht die Gefahr, dass die häufig wiederholte Information über dei Not ermüdet.  

 

Prof. Hahn hat mehrfach durch Intervention beim Botschafter Brasiliens auf Missstände hingewiesen und dagegen protestiert; erfahrungsgemäß wirkt solche internationale Einflussnahme stark, besonders, wenn sie von so prominenter Stelle kommt.

 


Bericht vom Besuch der Schwester Delcí Franzen

Im Saal
Im Saal
Stellwand mit Punkten
Stellwand mit Punkten
Bilder der IRPAA
Bilder der IRPAA
Vor dem Schloss
Vor dem Schloss

Bericht vom Besuch der Leiterin der Sozialabteilung der Brasilianischen Bischofskonferenz, Sr. Maria Delcí Franzen vom 17.-20.02.2010.

 

Für das Dekanat Wolfsburg-Helmstedt war es eine große Ehre, dass einer der Stargäste, die am 21.02.2010 im Dom zu Münster die bundesweite Fastenaktion eröffnen, vorher vier Tage in Wolfsburg war.

Höhepunkt des Aufenthalts war die Rede Sr. Delcís auf der Eröffnungsveransatltung am Aschermittwoch im Föhrenkrug. Sie führte dabei eine eindrucksvolle Präsentation vor.

 

Zum Schluss der Veranstaltung wurden die Teilnehmer aufgefordert, Sr. Delcí mit einem Versprechen des konkreten Einatzes für die Energieeinsparung, für den Umwelt- und Naturschutz zu danken und dazu Punkte auf eine Stellwand zu kleben, von denen hier eine wiedergegeben ist.

 

Natürlich durfte ein Besuch des Wolfsburger Schlosses nicht fehlen, einschließlich einer kleinen Schneeballschlacht für den Gast, der wenige Tage zuvor unter 40 Grad Hitze zu leiden hatte.

 

Ganz wichtig waren Besuche bei dem für den Umweltschutz zuständigen Bereich der Volkswagen AG. Hier wurde nicht nur die riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fabrik besichtigt, sonder auch Gespräche über Maßnahmen zum Umweltschutz geführt, der bei VW vorbildlich betrieben wird.. Der Schwester wurden die Kontakte zu den in den brasiliansichen Werken des VW-Konzerns für Umweltfragen Zuständigen gegeben.

 

Von vergleichbarer Wichtigkeit war die Besichtigung des Level Green in der Autostadt, der in einzigartiger Form über die Notwnedigkeit und die Möglichkeiten des Umweltschutzes informiert.

 

Eine überaus eindrucksvolle Besichtigung der Produktion des Werkes Wolfsburg rundete den Besuch ab.

Eröffnung der Fastenaktion 2010

Zur Eröffnung der Fastenaktion 2010 besucht uns Sr. Maria Delcí Franzen von der Brasilianishen Bischofskonferenz.

Die Fastenaktion 2010 wird am Aschermittwoch, 17.02.10 eröffnet. Nach der Heiligen Messe in St. Christophorus findet die Veranstaltung ab 19:30 Uhr im Föhrenkrug statt. Nach einer Begrüßung durch Dechant Prälat Heinrich Günther wrden sprechen:

·         Prof. Dr. Carl H. Hahn, Schirmherr der Wolfsburger Hilfsaktion "Trotz Dürre leben" ,

·         Sr. Maria Delcí Franzen, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste bei der Brasilianischen Bischofskonferenz,

·         Herr Johannes Schaaf, bei MISEREOR zuständig für das Partnerschaftsprojekt "Trotz Dürre leben" und ein Partnerschaftsprojekt in Haiti sowie für die Koordination der MISEREOR-Katastrophenhilfe für die Erdbebenopfer in Haiti.

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung stehen die aus dem Klimawandel drohenden Gefahren für die Armen in den Entwicklungsländern im Vordergrund.

 

Schwester Maria Delcí Franzen setzt sich besonders für die Erhaltung des Regenwalds ein und gegen den Klimawandel. Das entspricht dem Leitwort der Fastenaktion:

Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können.

Sie wird begleitet von Herrn Johannes Schaaf, der bei MISEREOR die Partnerschaftsprojekte in Lateinamerika betreut, nicht nur unser Hilfsprojekt "Trotz Dürre leben", sondern ebenso ein  Hilfsprojekt in Haiti, weshalb er zur Zeit auch für die  MISEREOR-Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti zuständig ist. 

 

Im Bild: Besuch des Präsidenten der EU, José Manuel Barroso in New York zur Vorbereitung des Klima­gipfels von Kopenhagen. Zweite von rechts: Schwester Delcí Franzen. In Kopenhagen sagte sie als Mitglied der Brasilianischen Bischöflichen Kommission für Soziale Dienste, Gerechtigkeit und Frieden u.a.: „Der semi-aride Nordosten Brasiliens leidet sowohl unter der Dürre als auch unter politischer Vernachlässigung.“

 

Schwester Delcí Franzen in New York
Schwester Delcí Franzen in New York
Plakat zur Eröffnung
Plakat zur Eröffnung

Wir versprechen Engagement

Am Ende der Veranstaltung sollen die Teilnehmer aufgefordert werden, ein Versprechen im Sinne der Bewahrung der Schöpfung abzugeben. Hierzu werden Handzettel auf die Tische gelegt:

 

 

Liebe Teilnehmer an der Eröffnung der Fastenaktion 2010 mit Schwester Maria Delcí Franzen,

 

Wir laden Sie ein, am Ende der Veranstaltung Schwester Franzen ein Geschenk zu machen – ein persönliches Versprechen, sich für die Erhaltung der Schöpfung konkret einzusetzen.

 

Dazu können Sie auf der Stellwand einen oder mehrere Punkte kleben, die Ihr Versprechen repräsentieren. Was Sie konkret versprechen, wissen nur Sie – aber: es soll ein echtes Versprechen sein, kein bloßer Vorsatz, der bald wieder vergessen ist. Hier sind einige Ideen – aber es gibt viele weitere Möglichkeiten*), sich einzusetzen – Sie entscheiden ganz frei:

 

  • Ich werde künftig nicht schneller als 120 km/h fahren

  • Ich werde wo immer möglich fair gehandelte Produkte kaufen

  • Ich werde Energiesparlampen einsetzen

  • Ich werde Heizung sparen – auch warme Pullover sind chic

  • Ich werde Fernseher u.a. nicht im Stand-by-Modus laufen lassen

  • Ich werde Lebensmittel energiesparend zubereiten und lagern

  • Ich werde mehr pflanzliche und weniger tierische Produkte verwenden

  • Ich werde den Anteil an Bio-Lebensmitteln im Einkaufskorb erhöhen

  • Ich werde regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen

  • Ich werde mich in meiner Gemeinde für diese Ziele einsetzen

  • Ich werde – Ihre Ideen sind die besten – u.s.w. - u.s.w.

 

Wenn Schwester Delcí nach Brasilien zurückkehrt, dann soll sie wissen – sie hat etwas bewirkt im Sinne des MISEREOR-Mottos

Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können

 

*)einige Internet-Links:  www.misereor.de /  www.bund.net   /   www.nabu.de  /  www.energiesparmobil.de /  www.energie-richtig-sparen.de /  www.energiewelt.de  https://ratgeber.co2online.de /  www.umweltbundesamt.de /  www.die-klima-allianz.de / /  www.klima-sucht-schutz.de /  www.klima-und-gerechtigkeit.de /  www.co2fasten.de /  www.umdenken.de /  www.greenpeace.de u.s.w.

 

Grußbotschaft von Maria Oberhofer

Unsere Grußbotschaft:

Bischof D. Helder Camara drückte einmal sehr gut aus, wie bereichernd Solidarität und Schenken sein kann:

 

Es bleibt immer ein wenig Duft in Händen, die Rosen schenken,

in Händen die sich großzügig zeigen.

Ein bisschen geben, von dem, was man hat,
dem, der noch weniger besitzt, bereichert den Geber,

macht seine Seele noch schöner.

Freude dem Nächsten zu geben ist ein so einfaches Ding,

das in Gottes Augen jedoch die schönste aller Künste ist.

 

Die Fastenzeit soll eine Zeit sein, wo der Mensch über Werte seines täglichen Lebens und Verhaltens nachdenken soll. Fastenzeit bedeutet, sich dem Nächsten zu nähern, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und damit zu einer gerechteren Welt beizutragen. Das hat seine Bedeutung und Wirkung im Kreise der Familie, Nachbarschaft und Gemeinde, aber auch in der Beziehung zwischen Nord- und Süd Nationen.

 

Hier im semi-ariden Brasilien, haben wir heuer ein sehr trockenes Jahr.

Obwohl die Regenzeit im Dezember hätte beginnen sollen, gab es in weiten Teilen des Landesinneren bisher noch keine Regenfälle. Dahinter steht ein sehr kräftiges el niño Phänomen.

Wo aber bereits Wasserspeicher angelegt oder Pumpen installiert wurden, ist die Situation des Wassermangels gemildert.

 

In Namen der Familien im Landesinneren und des Arbeitsteams von IRPAA, grüßen wir Euch alle und bedanken uns für das langjährige entgegengebrachte Vertrauen und die Solidarität.  Die Worte von D. Helder sollen Euch begleiten.

 

Euer Irpaa Team

Maria F. Oberhofer  maria(at)irpaa.org skype: of.maria -------------------

Instituto Regional da Pequena Agropecuária Apropriada - IRPAA Av. das Nações, 4, Juazeiro - Bahia tel. 74 3611 6481; fax. 74 3611 5385  www.irpaa.org Utilidade Pública Federal  lei nº 1.531/06

 

 

Sr. Maria Delcí Franzen

Schwester Delcí mit einem Bild der
Schwester Delcí und Dorothy Stang

 

Schwester Delcí Maria Franzen, Brasilien -
Gast der MISEREOR-Fastenaktion

 

Schwester Delcí mit einem Bild der
ermordeten Schwester Dorothy Stang

 

Delcí Franzen ist seit 2003 Leiterin der Abteilung für Soziale Dienste bei der brasilianischen Bischofskonferenz. Sie koordiniert die „Soziale Woche“ um den brasilianischen Nationalfeiertag am 7. September. Kirche und soziale Bewegungen Brasiliens erinnern die Öffentlichkeit bei dieser Gelegenheit an ihre soziale Schuld im größten lateinamerikanischen Land. Schwester Delcí unterstützt die Kampagnen gegen Menschen­handel, Kindesmissbrauch und Sklavenarbeit. Bevor sie für das ganze Land tätig wurde, hat sie die Sozialpastoral im Bundesland Bahia geleitet. Gemeinsam mit Misereor wendet sich die Brasilianische Bischofskonferenz CNBB gegen den Klimawandel. So setzen sich die Bischöfe auch für den Erhaltung des Regenwaldes ein.
Sr. Delcí koordiniert diese Arbeiten.

„Mit sechzehn Jahren ist Delcí Maria Franzen ins Kloster eingetreten. «Ich spürte die Berufung, mit und für die Armen zu leben», erzählt sie. Sie studierte Theologie und Psychologie und lebte sechs Jahre lang auf dem Land, ohne Strom und fließendes Wasser; Beförderungsmittel waren Esel. Hier arbeitete sie mit einer kleinen Schwesterngruppe ihrer Kongregation in der Ausbildung der Anima­tor/innen für Pfarreien, ländlichen Gewerkschaften und Katechese. Und sie leitete auch die Basisgemeinde. Frauen haben es nicht leicht in der kirchlichen Arbeit: Sie seien als Theologinnen akzeptiert, wenn sie sich als Kennerinnen der Materie ausweisen, aber «Chef ist der Mann», erzählt die Fachfrau. Die Befreiungstheologie habe hier viel zum Aufbrechen alter Muster beigetragen. Mit Heiterkeit berichtet sie, wie sie zur Bestürzung der Kardinäle als einzige Frau bei einem ad-limina-Besuch der brasilianischen Bischöfe ihrer Region an den Sitzungen im Vatikan teilnahm! Welches Zitat würde sie über ihr Leben setzen? «Jesus hat gesagt, dass er das geknickte Rohr nicht bricht und den glimmenden Docht nicht auslöscht. Das ist die Devise für meinen Einsatz. Aus seiner Botschaft hole ich mir immer wieder Kraft für die Arbeit.“