Schöpfung bewahren
- Wer sind wir?.
- Aktuell.
- Schöpfung bewahren.
- Trotz Dürre leben.
- Kirche und Umwelt.
- Lebensstil ändern.
Gottes Schöpfung bewahren
Einladung
Männertag des Dekanates Wolfsburg-Helmstedt
am Sonntag, 13. März 2011, in Wolfsburg
„Gottes Schöpfung bewahren"
Sehr geehrte Herren,
zum Dekanats-Männertag lade ich Sie herzlich ein.
Wir treffen uns in Wolfsburg St. Bernward, Schulenburgallee 5.
Programm:
9:00 Messfeier in St. Bernward
10:00 Tasse Kaffee im St. Bernward-Haus
10:30 Vortrag von Herrn Günter Damme:
„Gottes Schöpfung bewahren.
Zum Beispiel: Das Projekt der Renaturierung der Allerniederung"
Herr Damme leitet den
Bereich Umwelt der Volkswagen AG. Er wird uns vertraut machen mit grundsätzlichen Überlegungen und am Beispiel einer weltweit arbeitenden Industrie zeigen ,
wie Verantwortung wahrgenommen wird. Danach Gespräch.
12:00 Mittagessen
13:00 Exkursion zu einem renaturierten Teil der Aller nördlich des Volkswagenwerks (festes Schuhwerk)
15:00 Tasse Kaffee und Schlussgespräch mit Informationen zur Klimaschutz-Initiative des Bistums (auch Kirchengebäude). Unser Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Ausblick auf den „Tag der Schöpfung" am 03.09.2011.
Tagungsbeitrag: 10 Euro. Melden Sie sich bitte bis zum 7.03.2011 an
E Mail:
christophorus(at)kirchewolfsburg.info
Ich freue mich auf Sie. Mit herzlichem Gruß
.Prälat Heinrich Günther, Dechant
Ökumenischer Kreuzweg
Ökumenischer Kreuzweg der Schöpfung 2011
"Dein Reich komme, ..."
Die Diözese Hildesheim geht auch in der Fastenzeit 2011 wieder einen Ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung. Angesichts fortschreitender Umweltzerstörung und sozialer Ungerechtigkeiten durch den globalen Klimawandel wollen wir als Christen das Kreuz der Verantwortung auf uns nehmen. Wir beten dabei: "Dein Reich komme ..."
Veranstaltet von der Diözese Hildesheim (Der Umweltbeauftragte, Bolivienkommission, Diözesanrat der Katholiken, Diözesanstelle Weltkirche, Hauptabteilung Pastoral) mit evangelischen und katholischen Christen und Kirchengemeinden vor Ort.
Hannover, 13. März um 15.00 Uhr
Verantwortung übernehmen
Trammplatz vor dem Neuen Rathaus - Umweltministerium – Leibnizufer – Basilika St. Clemens
Ansprache: Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, Thema: "Dein Reich kommt, wenn Dein Wille geschieht"Bremerhaven, 20. März um 15.00 Uhr
Globale Gerechtigkeit schaffen
Edith-Stein-Schule – Geeste-Wanderweg am Deich entlang vorbei am Alfred-Wegener-Institut und am Klima-Haus – kath. Kirche St. Marien
Ansprache: David McAllister, Ministerpräsident der Landes Niedersachsen (angefragt)Gorleben, 27. März um 14.00 Uhr
Zukunft gewinnen
Gorlebener Kreuz – alter Trebeler Kirchweg – ev. Kirche in Trebel
Ansprache: Dr. Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. (angefragt)Salzgitter, 3. April um 15.00 Uhr
Lasten tragen
Kath. Kirche St. Joseph – ev. Kirche St. Andreas – Bundesamt für Strahlenschutz – kath. Kirche St. Michael
Ansprache: Prälat Dr. Werner Schreer, Generalvikar der Diözese HildesheimRemlingen, 10. April um 15.00 Uhr
Zerrissenheit aushalten
Ev. Kirche in Remlingen – Schulzentrum – Bundesstraße – Asse-Schacht – Asse-Informationszentrum
Ansprache: Prof. Dr. Friedrich Weber, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig
Schlussrunden-Gespräch
Gottes Schöpfung bewahren
Informationen zur Schlussrunde des Dekanats-Männertags am 13.03.2011
Klimaschutzinitiative des Bistums Hildesheim
Das Bistum hat insgesamt das Ziel, mit seiner Klimaschutzinitiative*) mindestens 20% des heutigen Energieverbrauches bis zum Jahr 2020 einzusparen. Das ist ein durchaus ehrgeiziges Ziel, weil es sich bei den kirchlichen Immobilien im Bistum um überwiegend ältere Bestandsbauten handelt. Mit dieser Klimaschutzinitiative soll der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß, der beim Betrieb der Gebäude der Kirchengemeinden und diözesanen Einrichtungen entsteht, nachhaltig gesenkt werden.
Zunächst werden 100 Gebäude im Bistum durch externe Energieberater untersucht, um Empfehlungen zur Ernergieeinsparung zu entwickeln.Erhaltung der biologischen Vielfalt
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) veröffentlicht die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt, die vom Bundeskabinett am 7. November 2007 beschlossen wurde. Darin heißt es:
"Wie kann unter den Bedingungen einer modernen Industriegesellschaft Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt so gestaltet werden, dass die Vielfalt der Arten und Naturräume erhalten wird und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Interesse an einer angemessenen Nutzung realisiert werden kann? Die optimale Verknüpfung der beiden Seiten ist eine Schlüsselfrage der nachhaltigen Entwicklung.
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt spricht nicht nur die innerstaatlichen Einrichtungen in Bund, Ländern und Kommunen an, sondern alle gesellschaftlichen Akteure. Ziel der Strategie ist es, alle gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren und zu bündeln, so dass sich die Gefährdung der biologischen Vielfalt in Deutschland deutlich verringert, schließlich ganz gestoppt wird und als Fernziel die biologische Vielfalt einschließlich ihrer regionaltypischen Besonderheiten wieder zunimmt."
Was können Kirchengemeinden zu diesem Ziel beitragen?
z.B. NABU-Aktion „Lebensraum Kirchturm“ -
Niststeine im Turm der St. Christophoruskirche, Turmfalke in St. Bernward
Tag der Schöpfung am 03.09.2011
Die Ostkirchen begehen seit langem eine Tag der Schöpfung. Nun soll er auch im Westen ökumenisch begangen werden, in diesem Jahr am 03. September.
Die Bedrohung der Schöpfung durch Klimawandel und Raubbau wird immer deutlicher. Da ist es wichtig zu zeigen, dass die Schöpfung für uns Christen nicht ein beliebig nutzbares Gut ist, sondern uns anvertraut „Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.“ (Gen 2,15).
*) www.bistum-Hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum/gesellschaft/umwelt/dok/projektbeschreibung_ksi.pdf(pdf, 1,4 MB)


