SEG Monatsdienst April 2010
- Helferfest 21. August 2010.
- SEG Monatsdienst April 2010.
- Aktion "HELFER brauchen HILFE".
- Maltesertag bei den Grizzly Adams.
- Fahrsicherheitstrainig im Schnee.

SEG Monatsdienst April 2010

- Airshelterzelt mit leeren Ballasttanks

- D-Schlauchbefüllung

- Gemeinsame Bewertung der Befüllung

- befüllte Ballasttanks am Zelt
Am Sonnabend, den 24.04.2010 traf sich die Malteser Schnelleinsatzgruppe zu ihrem Monatsdienst April in der Unterkunft Benzstraße 21e.
Auf dem Wendehammer vor dem ehemaligen Westbad fand am Sonnabend die Ausbildung am Wechselabrollbehälter Rettung statt. Das Hauptaugenmerk wurde bei diesem Ausbildungsdienst auf das Aufstellen der Airshelterzelte ab Windstärke 3 gerichtet. In der Vergangenheit hatte es große Schwierigkeiten beim Aufstellen der roten Airshelterzelte mit dem Wind gegeben.
Während dieser Ausbildungssequenz wurden die neu angeschafften Ballasttanks das erste Mal ausprobiert. Dabei werden vor dem „Anblasen“ der Airshelterzelte die Ballasttanks mit Wasser befüllt und erst danach kann das Gebläse zum Aufblasen eingeschaltet werden. Bei diesen ersten Tests stellte sich heraus, dass die Befüllzeiten der Ballasttanks für einen Schnelleinsatz der Zelte nicht geeignet sind. Aufgrund der vorgegebenen Geometrie der Ballasttanks lassen sich diese nicht unter fünf Minuten befüllen, zum „Anblasen“ werden zwei Ballasttanks benötigt und drei Zelte dieser Art müssen aufgestellt werden. Die einzige Alternative bleibt aktuell nur der Einsatz eines Bohrhammers und der bekannten Dübeltechnik mit Befestigungsösen. Aber diese Befestigung setzt einen festen Untergrund voraus und ist nicht minder zeitintensiv.
Parallel wurde ebenfalls das schnellaufblasbare Zelt der Malteser aufgestellt, dessen Einsatz bei größeren Windstärken, aufgrund der geringeren Höhe, des größeren Eigengewichtes und einem fest mit dem Zelt verbundenem Zeltboden, möglich ist. Bei diesem Konzept muss dem Zelt auch nur während der Aufblasphase Luft zugeführt werden, danach steht das Zelt selbständig. Die Airshelterzelte hingegen müssen ständig über ein Gebläse, analog einer Hüpfburg, aufgeblasen werden. Bei Stromausfall oder Ausfall des Gebläses fällt dieses Zelt innerhalb von 30 Sekunden in sich zusammen. Es ist nicht auszudenken, welche Probleme sich bei einer Störung der Luftversorgung ergeben, wenn sich in diesem Zelt schon Verletzte befinden.
Hier müssen sich alle Verantwortlichen schnell nach einer Lösung umsehen, damit der Behandlungsplatz 50 auch bei widrigen Witterungsbedingungen einsatzbereit gehalten werden kann. Nicht immer ist sichergestellt, das alle Zelte auf festem Untergrund mittels Bohrhammer, Dübeln und Einschraubösen fest am Boden fixiert werden können.
