Plauderbank auf dem Katholischen Friedhof in Gifhorn

Ehrenamtliche wurden zu Bankpaten ausgebildet und gesendet

Auf dem Katholischen Friedhof in Gifhorn beginnt am Dienstag, den 14. April die erste Bankpatin ihren Dienst auf der "Plauderbank". Die Idee des neuen Projekts "Plauderbank" der Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine ist, dass Ehrenamtliche Bankpatinnen und Bankpaten für Gespräche zur Verfügung stehen.  

Im Rahmen eines besonderen Gottesdienstes in der St. Bernward-Kirche in Gifhorn wurde ein neues Projekt  vorgestellt und feierlich eröffnet: die Plauderbank auf dem Katholischen Friedhof.  Dieses Angebot möchte Raum schaffen für Begegnung, Zuhören und offene Gespräche – mitten im Alltag und an einem Ort, der oft mit stillen Momenten verbunden ist.

Fünfzehn engagierte Frauen und Männer aus der Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine stehen künftig regelmäßig an der Plauderbank für Gespräche bereit. Sie laden herzlich dazu ein, Platz zu nehmen, innezuhalten und das auszusprechen, was bewegt – ganz gleich ob Freude, Erinnerungen oder Sorgen. Manchmal tut es gut, einfach jemanden zum Zuhören zu haben.

Sieben der insgesamt fünfzehn engagierten Bankpatinnen und Bankpaten wurden in diesem Gottesdienst bereits gesegnet, Die Segnung der Weiteren wird im Mai folgen. Im Gottesdienst wurde auch das Projekt selbst durch Pastor Manzanza gesegnet und unter Gottes Schutz gestellt. Damit ist die Plauderbank nicht nur ein Ort der Begegnung und des leichten Gesprächs, sondern auch ein Zeichen gelebter Gemeinschaft und Nächstenliebe.

Die Plauderbank ist nahe der Friedhofskapelle aufgestellt. Zweimal wöchentlich - dienstags von 10-12 Uhr und donnerstags von 15-17 Uhr - wird eine Bankpatin oder ein Bankpate dort anwesend sein und freut sich auf Gespräche. Auch außerhalb der festgelegten Plauderzeiten sind Sie herzlich eingeladen, auf der Bank Platz zu nehmen. Vielleicht setzt sich jemand dazu – für ein spontanes Gespräch. Wir laden Sie ein: Seien Sie neugierig, kommen Sie vorbei und nehmen Sie Platz. Die Plauderbank ist für alle da.

 

I. Tietge/A. Przybilski