Dossier EFL-Schließung Wolfsburg

Im Februar 2021 wurde dem Dekanat schriftlich durch die Bistumsleitung mitgeteilt, dass die katholische EFL-Beratungsstelle in Wolfsburg im Zuge der Umstrukturierung der ELF im Bistum geschlossen werden soll. 

Sehr schnell wurde im Dekanat darüber beraten, wie mit dieser Mitteilung umzugehen ist und auf welchen Wegen gegen die Schließung der Wolfsburger EFL Einspruch eingelegt werden könnte.

Was bisher geschah:

Zunächst hat Dechant Hoffmann einen Antwortbrief an die Bistumsleitung geschrieben, der die große Bedeutung der Beratungsarbeit der EFL in Wolfsburg herausstellt und viele sachliche Argumente gegen eine Schließung enthält. Darüber hinaus wurde zur Stadtverwaltung Wolfsburgs Kontakt aufgenommen, und Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat ebenfalls einen Brief an den Bischof verfasst. Beide Briefe wurden von der Bistumsleitung beantwortet. 

Herr Dr. Heinecke hat Ende Februar im Diözesanrat das Thema eingebracht. 

Der Vorstand des Dekanatspastoralrats hat einen Brief an die Bistumsleitung verschickt, der besonders im Blick auf das Dekanat als Wirkungsort der Beratungsarbeit schaut. Auch dieser Brief wurde von der Bistumsleitung beantwortet. 

Ende April hat Superintendent Christian Berndt (ev. Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen) ebenfalls einen Brief an Bischof Heiner bezüglich der Schließung der EFL verschickt.

Diese ersten Kontakte dienten dem Austausch von Argumenten und ergaben einen vertieften Einblick in den Sachverhalt der Beratungsarbeit.

Ende März 2021 wurde im Dekanat entschieden, das Thema auch öffentlich sichtbar zu machen. Dazu erschienen in den Lokalzeitungen Presseartikel, sowie ein Hörfunkbeitrag. Diese können Sie hier nachlesen oder anhören:

Gespräche über die Zukunft der EFL

Das Gespräch mit der Bistumsleitung zur Erhaltung der EFL-Beratungsstelle geht weiter. Es zeigt sich, dass die Beratungsstelle in Wolfsburg in der Form, in der sie bisher besteht, für die Verantwortungsträger im Bistum keine Zukunft hat. Die EFL-Beratungsarbeit in Wolfsburg muss sich weiterentwickeln.

Hierzu gab es in der Debatte um die Schließung einige gute Entwicklungen, sodass inzwischen darüber nachgedacht wird, ob es in Zukunft eine ökumenische Beratungsstelle geben kann.

Am 12. Mai 2021 hat Bischof Heiner den Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs besucht.

Es finden seit Mai sondierende Gespräche auf ökumenischer Ebene statt, an denen auch Vertreter der Stadt Wolfsburg teilnehmen.